12. Oktober, 19.00 Uhr: Die Konsequenzen des Tarifeinheitsgesetzes

Seit Juli 2015 gilt das Tarifeinheitsgesetz. Danach kann nur noch die Mehrheitsgewerkschaft in einem Betrieb zum Streik aufrufen. Minderheiten- oder Spartengewerkschaften wird das Streikrecht beschnitten. Das umfassende Streikrecht ist damit ausgehebelt.
Dieses Gesetz findet seine UnterstützerInnen in SPD, CDU, im DGB, IG Metall und IGBCE (Chemie Bergbau).
Was ist dieses Streikrechtsbeschneidungsgesetz ? Kluge Politik von Staat und Kapital unter Einbeziehung der Mehrheit des DGB für die Profitsicherung am Standort Deutschland ? Eine Dummheit, die durch eine Klage von GDL und Marburger Bund vor dem Bundesverfassungsgericht kassiert wird ?
Der Referent war früher in der IG Metall in einem Bremer Großbetrieb aktiv, heute Aktivist der IWW.


Veranstaltung:
Montag, 12.10.2015, 19 Uhr
im SubstAnZ Osnabrück (Frankenstraße 25a, 49082 Osnabrück)


Teil der Veranstaltungsreihe „Soziale Kämpfe und die radikale Linke“
Organisiert von der Jugendantifa Kreis Osnabrück [JAKO]
Referent_innen: IWW Bremen (Industrial Workers of the World)
Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe:
http://jako.blogsport.de/2015/09/30/veranstaltungsreihe-soziale-kaempfe-und-die-radikale-linke/